Dipl.-Inf. (FH) T. Mättig

09.06.2005

Zur Vorlesung Content-Management-Systeme (CMS)

Abgelegt unter: — Thiemo Mättig @ 18:56

In der morgigen Vorlesung möchte ich meine Erläuterungen zu Content-Management-Systemen (CMS) auf zwei Foliensätze anderer Autoren stützen.

  1. System-Lösung für dynamische Websites (Midgard - Ein Content Management System) (auch als HTML oder PDF) von Gottfried Ryser, CGX AG.

    Die sehr saubere, sehr gut illustrierte Einführung schildert das Problem aus Kundensicht: Warum verlangt der Markt CMS’, welche Probleme werden beseitigt, was kostet es. Der zweite Teil beschreibt ein konkretes Produkt und ist für uns nicht mehr relevant.

  2. Content Management von Prof. Dr. Volker Gruhn, Universität Leipzig.

    Viele Folien können übersprungen werden, da sie sich mit Organisatorischem oder Fachfremdem (E-Business) beschäftigen. Die Präsentation ist sehr umfassend: Definitionen (was ist Content, was sind Assets, was ist Wissen), Zyklen, Module, Wertschöpfungsstufen, Reichweite, Qualitätskriterien, „single Source“, Ziele, Konzeption, Vergleich mit/ohne CMS, Rentabilität, Referenzarchitektur, Rollen, Prozesse usw.

Wenn Sie mehr Informationen benötigen, finden Sie hier weitere, ebenfalls brauchbare Foliensätze.

  • Professionelle Werkzeuge zur Webseitengestaltung von der Uptrade Services GmbH Hamburg.

    Der Foliensatz behandelt drei Themen: Flash, Usability und CMS’. Vor- und Nachteile werden ausführlich beleuchtet und viele Beispiele aufgezählt. Besonders erwähnenswert sind zwei sehr schöne Grafiken zu Pflegeaufwand (manuell: exponentiell; mit CMS: hohe Einstiegsschwelle, dann linear) und Arbeitsweise (Inhalt + Templates für Design = fertige HTML-Seite).

  • Content Management Systeme von der Universität Wien.

    Im Rahmen der recht technischen, knappen aber ausreichenden Definitionen wird unter anderem ein Generationen-Konzept vorgestellt (1. Generation: Ordnung schaffen; 2. Generation: vorgefertigte Workflows, Metadaten etc.; 3. Generation: Individualität). Der Begriff des „Assetmanagement“ wird eingeführt. Module werden aufgezählt (Benutzer- und Zugriffsverwaltung, Navigation, Personalisierung, Im/Export usw.).

  • Content Managment Systeme am Beispiel Postnuke bei der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft.

    Diese studentische Präsentation zehrt von anderen Veröffentlichungen, bietet jedoch eine brauchbare, grafisch ordentlich unterfütterte Einführung: Vor/Nachteile, Funktionen, Qualitätskontrolle. Im zweiten Teil wird die Arbeit mit dem konkreten CMS „Postnuke“ beschrieben.

  • Content Management Systems and ContentDM – Or: How to Bake a Cake (englisch) von der Bibliothek der University of Nevada, Las Vegas.

    Eine sehr einfache, reduzierte Einführung. Das System wird auf das Zusammenfügen von Inhalten (Content) mit Dokumentenvorlagen (Templates) reduziert. Als bildhafte Analogie wird ein Grill im Vergleich zu einem Küchenherd herangezogen.

  • Content Management Systems (englisch) von der Bibliothek der University of Nevada, Las Vegas.

    Überschaubare aber vollständige Zusammenfassung aller Aspekte. Aufgabe des Systems ist die Trennung von Inhalt und Präsentation. Wer benötigt CMS’? Welche Hürden sind bei der Anschaffung zu umschiffen? Weblogs und RSS werden erwähnt.

Kommentare

Noch keine Beiträge.

Einen Kommentar abgeben

Sorry, das Kommentarformular ist derzeit abgeschaltet.

Powered by WordPress